Immobilien in den USA
Eine Immobilie in den USA, ein Wunsch und Traum vieler Bürger, Doch das muss kein Wunsch bleiben. Ausländische Bürger dürfen in den USA, ohne Rücksicht auf eine Aufenthaltserlaubnis oder ein gültiges Visum, Immobilien und Grundbesitz erwerben. Am beliebtesten bei den ausländischen Käufern sind Immobilien in den südlichen Regionen der USA und in der Region um New York. Deutsche Immobiliensuchende dagegen bevorzugen frei stehende Einfamilienhäuser in Florida. Das hat sicherlich auch einen Hintergrund, der mit dem Preisverhältnis zu erklären ist. Während in Florida eine Immobilie in vernünftiger Lage, gehobener Ausstattung und einer guten Bausubtanz ab etwa 300 000 Euro zu haben ist, kostet eine Eigentumswohnung in einem Hochhaus mindestens das Doppelte. Der Immobilienmarkt in den USA unterscheidet sich in einigen Sachen enorm von dem europäischen. Oftmals sind die Häuser aus Holz gebaut, und in den warmen südlichen Regionen findet man selten eine Immobilie mit einem Keller. Eine rechtmäßige Übertragung auf einen anderen Eigentümer ist in den USA ganz einfach geregelt. In der Regel genügt eine notarielle Übertragungsurkunde, die „Deed“ genannt wird. Diese Urkunde wird im Beisein eines Notars vom Verkäufer unterschrieben und dann dem Käufer ausgehändigt. Durch diese Urkunde besteht für den Käufer keine Sicherheit, dass der Verkäufer auch berechtigt ist die Immobilie oder das Grundstück zu verkaufen. Dafür ist in den USA eine andere Behörde zuständig. Diese nennt sich „title insurance“. Hier wird versichert dass eine Überprüfung des entsprechenden Grundbuches durchgeführt worden ist und es keine Belastungen des Eigentumsrechtes gibt. Um einen rechtsgültigen Kaufvertrag abzuschließen, bedarf es dann aber immer eines Anwaltes. Auch ein möglicher Wiederverkauf wird von Anfang an beim Immobilienerwerb in den USA in Betracht gezogen werden Damit soll erreicht werden, das kein Käufer kurz- oder langfristig finanzielle Nachteile erleidet. Für Immobiliensuchende ist das ein Aspekt, der den Kauf einer Immobilie in den USA noch reizvoller werden lässt.